
Genre: Dokumentation
Internationaler Titel: Dinky Sinky

FSK: unbekannt - Laufzeit: 94 Minuten
Verleih:
Inhalt:
Frida (Katrin Röver) wünscht sich ein Kind. Doch ihre Sehnsucht erfüllt sich nicht, und dann läuft auch noch der Mann davon. Während um sie herum ein regelrechter Babyboom ausbricht, verläuft ihr eigenes Leben vermeintlich rückwärts. Für Kummer bleibt keine Zeit. Sie ist 36 Jahre alt und der festen Überzeugung: jetzt oder nie. Es muss schnell ein neuer Lebenspartner her. Erst spät merkt Frida, dass die Jagd nach einem perfekten Leben nicht der Weg zum großen Glück ist.
Besetzung und Stab
Regie:Mareile Klein
Darsteller:Katrin Röver, Ulrike Willenbacher, Till Firit, Michael Wittenborn, Marc Benjamin, Alexander Beyer
Produzent:Fabian Halbig, Andreas Hörl, Florian Kamhuber
Kamera:Laura Kansy
Drehbuch:Mareile Klein
Filminfo und Wissenswertes zu Dinky Sinky
„Kinder kriegen“ – oder eigentlich „Keine Kinder bekommen können“, über dieses Thema ist in den letzten Wochen des Jahres 2017 in unterschiedlichsten Medien viel diskutiert worden.
Dabei fällt auch auf, dass das erste Baby, das 2018 in München geboren wurde, das Kind von zwei Frauen ist, hier also die Reproduktionsmedizin zur Hilfe genommen wurde.
Seit wir in der Lage sind, Schwangerschaften zu planen und vermeintlich ganz individuell unser Leben mit und ohne Kinder planen können, fällt die Entscheidung, eine Familie zu gründen, ganz bewusst. Doch seit einigen Jahren wird die Familienplanung vieler Menschen von der Tatsache durchkreuzt, dass die ersehnte Schwangerschaft nicht einfach eintritt. Allein in Deutschland sind ca. 1,4 Millionen Menschen von ungewollter Kinderlosigkeit betroffen. Was dieser unerfüllte Kinderwunsch mit Menschen macht, ist zum Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen, Essays in Zeitschriften, Dokumentationen und Filmen geworden. Und bei der Beschäftigung mit diesem Thema wird deutlich, wie nachhaltig es ein Leben beeinflusst, wenn der Wunsch nach einem Kind nicht in Erfüllung geht.
Kommentar hinterlassen